Satzung

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Arbeits­kreis Gemeinde­pädagogik e. V.“. Er soll in das Vereins­re­gister einge­tragen werden.

(2) Sitz des Vereins ist Darmstadt.

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förde­rung von Wissen­schaft und Forschung im Bereich der Gemeinde­pädagogik. Er führt dazu u. a. wissen­schaft­liche Veran­stal­tungen durch.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließ­lich und unmit­telbar gemein­nüt­zige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen­wirt­schaft­liche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungs­ge­mäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwen­dungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tungen begüns­tigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäfts­jahr des Vereins ist das Kalen­der­jahr. Das erste Rumpf­ge­schäfts­jahr endet am 31.12.1991.

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder können werden:
a) natür­liche Personen, die
aa) in einer für Gemeinde­pädagogik rele­vanten Diszi­plin lehren oder forschen
ab) in einem Arbeits­feld der Gemeinde­pädagogik tätig sind
ac) im Bereich von Kirchen, Einrich­tungen und Insti­tuten für Gemeinde­pädagogik zuständig sind,
b) juris­ti­sche Personen des öffent­li­chen und privaten Rechts, die im Bereich Gemeinde­pädagogik tätig sind

(2) Über den schrift­li­chen Aufnah­me­an­trag entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitglied­schaft endet
a) mit dem Tod des Mitglieds
b) durch schrift­liche Austritts­er­klä­rung
c) durch Ausschluss aus dem Verein.

(4) Ein Mitglied, das in erheb­li­chem Maß gegen die Vereins­in­ter­essen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausge­schlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betrof­fene Mitglied zu hören. Die Entschei­dung über den Ausschluss ist schrift­lich mitzu­teilen. Inner­halb von einem Monat nach Zugang der Mittei­lung ist eine schrift­liche Beru­fung beim Vorstand möglich. Über die Beru­fung entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 6 Organe

Die Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand
2. Der Geschäfts­führer
3. Die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsit­zenden, dem 2. Vorsit­zenden und dem 3. Vorsit­zenden. Der Verein wird gericht­lich und außer­ge­richt­lich durch zwei Vorstands­mit­glieder vertreten.

(2) Der Vorstand wird von der Mitglie­der­ver­samm­lung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Wieder­wahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amts­pe­riode aus, wählt der Vorstand ein Ersatz­mit­glied für den Rest der Amts­dauer des ausge­schie­denen Vorstandsmitglieds.

§ 8 Der Geschäftsführer

(1) Der Geschäfts­führer führt im Auftrag des Vorstandes die laufenden Geschäfte des Vereins.

(2) Der Geschäfts­führer nimmt mit bera­tender Stimme an den Vorstands­sit­zungen teil.

(3) Der Geschäfts­führer wird jeweils für die Amts­pe­riode des Vorstandes berufen bzw. bestätigt.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitglie­der­ver­samm­lung ist mindes­tens alle zwei Jahre vom 1. Vorsit­zenden unter Einhal­tung einer Einla­dungs­frist von zwei Wochen schrift­lich einzu­be­rufen. Dabei ist die vom Vorstand fest­ge­setzte Tages­ord­nung mitzuteilen.

(2) Die Mitglie­der­ver­samm­lung hat folgende Aufgaben:
a) Wahl des Vorstandes,
b) Entge­gen­nahme des Rechen­schafts­be­richtes des Vorstandes und dessen Entlas­tung,
c) Entge­gen­nahme des Kassen­be­richtes und Entlas­tung des Kassen­füh­rers,
d) Beschlüsse über Satzungs­än­de­rungen und Vereins­auf­lö­sungen,
e) Fest­set­zung der Mitglieds­bei­träge,
f) Beschlüsse über die Beru­fung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand,
g) Planung und Entschei­dung über dem Vereins­zweck entspre­chende Vorhaben und Initia­tiven bzw. Bestä­ti­gung der Entschei­dungen des Vorstandes.

(3) Der Vorstand hat eine Mitglie­der­ver­samm­lung einzu­be­rufen, wenn mindes­tens 20 % der Mitglieder die Einbe­ru­fung schrift­lich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.

(4) Über die Beschlüsse der Mitglie­der­ver­samm­lung ist ein Proto­koll aufzu­nehmen, das von einem Vorstands­mit­glied zu unter­zeichnen ist.

§ 10 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Mitglieds­bei­träge sind Jahres­bei­träge und jeweils im ersten Quartal eines Kalen­der­jahres im Voraus fällig.

(2) Über die Höhe der Mitglieds­bei­träge entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 11 Auflö­sung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

Bei Auflö­sung oder Aufhe­bung des Vereins oder bei Wegfall seines bishe­rigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Evan­ge­li­sche Kirche in Deutsch­land, die es zur Unter­stüt­zung von Forschung und Lehre im Bereich der Gemeinde­pädagogik zu verwenden hat.